Mitgestalten, mitmachen. Katja Teckentrup, Schulleiterin

Ganztag am Gymnasium Rotherbaum

Wir freuen uns auf das gemeinsame Schulleben mit unseren Schülerinnen und Schülern wie auch ihren Eltern. Dabei haben wir immer einen lernfreundlichen Rahmen im Blick, den wir zusammen mit allen Beteiligten stetig weiterentwickeln möchten.

Eine neue Schule muss erst wachsen und sich entwickeln. Es geht darum, eine Schulgemeinschaft zu bilden, in der vor allen Dingen die Schülerinnen und Schüler das Schulleben aktiv mitgestalten und prägen.

Das Gymnasium Rotherbaum ist 3-zügig angelegt und wird mit jedem neuen Jahrgang hochwachsen. Der Ganztag wird in offener Form angeboten, das heißt, alle Angebote, inklusive Mittagessen, die außerhalb des Regelunterrichts liegen, sind freiwillig.

Der Unterricht beginnt um 8:00 Uhr und endet in der Orientierungsstufe grundsätzlich um 13:10 Uhr. Anschließend gibt es die Möglichkeit zum warmen Mittagessen in der schuleigenen Mensa sowie zur Teilnahme an der aktiven Pause und an unserem Nachmittagsprogramm. Das Angebot der Mensa wechselt täglich und bietet immer auch ein vegetarisches Gericht. Darüber hinaus wird es im Kioskverkauf ganztägig Brötchen, Snacks und Getränke geben.

Von 14:00 bis 16:00 Uhr kann aus einem vielfältigen Programm gewählt werden: von Hausaufgabenbetreuung über sportliche Aktivitäten bis zu naturwissenschaftlichen und künstlerisch-kreativen Kursen. Den Schülerinnen und Schülern werden auch Rückzugsmöglichkeiten geboten, zum Beispiel zum Lesen, Hören oder einfach Offline gehen.

Unterricht im Jahrgang 5

Stundenverteilung

Die Stundenverteilung im Jahrgang 5 entspricht den Vorgaben der Hamburger Stundentafel für Gymnasien (APO-GrundSTGy). Es werden wöchentlich 30 Unterrichtsstunden á 45 Minuten gegeben (Doppelstundenprinzip). Dazu zählen unter anderem die Kernfächer Deutsch (fünfstündig), Mathematik und Englisch (als erste Fremdsprache) mit jeweils vier Stunden, aber auch eine Stunde Klassenrat, Digitales Lernen und Soziales Lernen sind Teil des Stundenplans und bilden einen besonderen pädagogischen Schwerpunkt im Jahrgang 5 ab.

Als weiterführende Fremdsprachen werden Latein und Französisch ab Klasse 6 und im Wahlpflichtbereich ab Klasse 8 Spanisch neu angeboten.

Demnächst finden Sie hier nähere Informationen zur Stundenverteilung auch im Jahrgang 6 und einzelnen Fächern in der Orientierungsstufe.

Soziales Lernen

In den neuen 5. Klassen kommen Schülerinnen und Schüler zusammen, die unterschiedliche Vorerfahrungen mitbringen im Hinblick auf das Schulleben, die Klassengemeinschaft, Rituale und Regeln. Daher gibt es in Jahrgang 5 eine ganz besondere wöchentliche Schulstunde im Klassenverband, die die Gemeinschaft in den Fokus rückt – das Soziale Lernen. Diese Schulstunde ist integraler Bestandteil unseres pädagogischen Verständnisses und soll vor allem die persönliche Entwicklung und das soziale Miteinander innerhalb der Klassengemeinschaft fördern, um gutes und gedeihliches gemeinsames Lernen und Schulleben zu ermöglichen. Die Schülerinnen und Schüler lernen sich selbst und andere in einem bewertungsfreien Rahmen besser kennen. Gemeinsame Aktionen und soziale Spiele ermöglichen, Erfolge in der Gemeinschaft zu erleben, zu feiern und zusammen aufzutreten. Bei der Durchführung orientieren sich die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer an einem speziell dafür ausgewählten Modul-Curriculum, das unter anderem folgende Kernelemente berücksichtigt:

  • Förderung des Klassenklimas
  • Selbstwahrnehmung und Empathie
  • Förderung der Kooperationsfähigkeit und Kooperationsbereitschaft
  • Erarbeitung von Problemlösestrategien

Klassenrat

Der Klassenrat ist das demokratische Forum einer jeden Klassengemeinschaft und wird von Klasse 5 bis 10 einstündig durchgeführt. Das Besondere an dieser Stunde ist, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, demokratisch und eigenverantwortlich ihre Bedürfnisse und klassenspezifischen Anliegen zu besprechen. Sie beraten, diskutieren und entscheiden über selbstgewählte Themen, kommen zu gemeinsamen Ideen und Anregungen zur Gestaltung und Organisation des Lernens und Zusammenlebens in Klasse und Schule, zum Umgang mit aktuellen Problemen und Konflikten und Ideen für Planungen und Aktivitäten. Die regelmäßige Durchführung bewirkt, dass sich die Schülerinnen und Schüler besser kennen lernen, sie bauen Vertrauen zueinander auf und erarbeiten Regeln für ihr gemeinsames Zusammensein. Dabei spielen Toleranz und Respekt im Umgang miteinander eine große Rolle. Diese Zeit ist uns so wichtig, da demokratisches Miteinander und Partizipation gefördert wird. Oft führen die Schülerinnen und Schüler ihre Erfahrungen zum Klassenrat aus der Grundschule erfolgreich weiter.

Fundamental digital

Selbstverständlich stellt sich das Gymnasium Rotherbaum auch digital auf: Unsere Schul- und Lernplattform ist IServ. Die Unterrichtsräume erhalten modernen digitale Systeme.

Wir nutzen die Möglichkeiten der Digitalisierung im Unterricht dort, wo sie das gemeinsame und individuelle Lernen unterstützt, bereichert und erleichtert. Ebenfalls nutzen wir sie für die Kommunikation innerhalb der Schulgemeinschaft und im Bereich der Gestaltung des Miteinanders – unter anderem bei Beteiligungsprozessen, Abstimmungen und Feedbackverfahren.

Gleichzeitig wollen wir unsere Schülerinnen und Schüler ermuntern, einen abständigen Blick auf das digitale (Er)leben zu werfen und zu entwickeln. Dies soll unter anderem in der Stunde Digitales Lernen angeregt werden, die im Jahrgang 5 auf dem Stundenplan steht. Hier werden die Schülerinnen und Schüler in den Umgang mit der schuleigenen IT eingeführt, gemeinsam wird zum Beispiel über verschiedene Aspekte digitalen Lernens und digitalen Miteinanders reflektiert und eine altersgerechte Sensibilisierung für das Thema Datenschutz angeregt. Die Schülerinnen und Schüler sollen digitale Kompetenzen erlangen, weiterentwickeln, anwenden und sich dabei auch zunehmend bewusst als souveräne Anwenderinnen und Anwender verstehen.

Wir wollen den Wert der analogen Erfahrung betonen und ermöglichen. Innerhalb und außerhalb des Unterrichts. Gleichzeitig fördern wir Interesse für die IT und bieten interessierten Schülerinnen und Schülern an, sich damit zu beschäftigen, etwa im naturwissenschaftlichen Unterricht, im Rahmen des Ganztagsangebots oder später im Wahlpflichtbereich.

Treppenhaus

Schule im Grindelviertel: Zukunft lernen

Wir öffnen uns dem durch studentisches Leben, vielfältige kulturelle Angebote und bedeutende Architektur geprägten Stadtteil.

Das Gymnasium Rotherbaum soll fester Bestandteil des Grindelviertels und seiner Umgebung sein: unter anderem als Kooperationsschule sowie als Ort der Begegnung und des Austausches mit universitären und gesellschaftlichen Institutionen. Daraus können den Schülerinnen und Schülern neue Möglichkeiten, Erfahrungen und Perspektiven erwachsen.

Einige Stichworte zum Leben und Lernen am Gymnasium Rotherbaum:

Das pädagogische Konzept orientiert sich unter anderem am Bildungs- und Erziehungsauftrag des Gymnasiums. Es ermöglicht eine vertiefte Allgemeinbildung und eine umfassende Persönlichkeitsentwicklung. Durch wissenschaftspropädeutisches Lernen und Arbeiten werden unsere Schülerinnen und Schüler auf ein späteres Studium vorbereitet.

Das Gymnasium Rotherbaum nutzt moderne Möglichkeiten der Digitalisierung zum Lehren, Lernen und in der Gestaltung des gemeinsamen Schullebens. Der Unterricht ist lernfreundlich, leistungsorientiert und ermöglicht individuelle Lernfortschritte. Das gemeinsame Lernen ist dabei von Beginn an am Eintritt in die Studienstufe und dem Erlangen der Hochschulreife orientiert.

Die Schulkultur wird demokratisch geprägt: Demokratie und demokratische Grundwerte werden nicht nur im Unterricht vermittelt, sondern sind auch Merkmale des gemeinsamen Schullebens. Eine ausgeprägte Beteiligungs- und Partizipationskultur ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, sich aktiv und verantwortlich an der Schulgemeinschaft zu beteiligen.

Wenn auch Ihr Kind dabei sein soll: Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

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